Es war einer dieser trüben Sonntagnachmittage, eine Freundin war zu Besuch und äusserte das Begehren noch auf dem Flohmarkt etwas kaufen zu wollen. Nun warum nicht, es war schon lange her, dass ich einen Flohmarkt besucht hatte und was mir in Erinnerung war, handelt es sich um eine bunte Ansammlung, von eher professionellen „Trödlern“, ein paar Leuten die ihre Dachbodenfunde los werden wollen und dabei die Atmosphäre geniessen und ein Schnellimbiss auf Rädern ist auch meist zu finden. Soweit meine Erinnerung!
Was ich dann vorfand, war nicht das ausgelassene Treiben, das ich erwartet hatte. Vielmehr stand in den Gesichtern geschrieben „ich muss hier sein“, „ein paar cent, die ich so dringend brauche“, „für meine kleinen Habseligkeiten“
Es schmeckt nach Armut und Verzweiflung, an diesem trissten Sonntag-Nachmittag!
Dezember 8, 2007 um 7:25 |
zuerst fand ich das Bild witzig … aber dann, beim Lesen des Textes, blieb mir das Lachen im Halse stecken. Realitäten, denen wir nicht entrinnen können, obwohl wir sie nicht sehen wollen.